STRAFF UND SCHÖN OHNE SKALPELL

Minimal-invasive Eingriffe ersetzen immer häufiger klassische Liftings mit dem Skalpell. Die neueste Technik aus den USA ist das Fadenlifting, das ganz ohne OP herausragende Ergebnisse verspricht. Die messerfreie Gesichtsverjüngung dient zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Falten, wie sie sich naturgemäß zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr abzuzeichnen beginnen.

 

WIE FUNKTIONIERT DAS FADENLIFTING?

Der Eingriff dauert 15 bis 30 Minuten. Die zu behandelnden Stellen werden zunächst örtlich betäubt. Mit einer Nadel wird ein spezieller chirurgischer Faden in das Fettgewebe unter der Dermis eingebracht. Der Faden ist mit kleinen Widerhäkchen oder Kegelchen versetzt. Durch vorsichtiges Ziehen wird die Haut zusammengezogen und somit gestrafft.

Nach der Behandlung kann man mit Schwellungen und blauen Flecken rechnen, die aber meist nach wenigen Tagen wieder abklingen. Die Fäden aus Polymilchsäure lösen sich nach 10 bis 15 Monaten wieder von selbst auf. Der Straffungseffekt des Bindegewebes hält jedoch länger an, je nach Region und Fäden bis zu zwei bis drei Jahren.

 

WAS KANN DAS FADENLIFTING?

Das Fadenlifting kann dazu dienen, Hals- und Gesichtskonturen zu verjüngen, hängende bzw. faltige Mundwinkel zu beheben sowie den Stirn- und Augenbrauen-Bereich zu glätten. Auf individuellen Wunsch wird das Gesicht gleichzeitig noch mit Eigenfett oder anderen Füllmaterialen aufgebaut

 

MÖGLICHE RISIKEN

Gegenüber einem herkömmlichen Facelifting hat das Fadenlifting den Vorteil, dass es einen messerfreien bzw. minimalinvasiven Eingriff darstellt, deutlich verträglicher ist und sich keine Narben bilden. Das größte Risiko ist am Anfang eine Infektion der Fäden. Deshalb ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt steril arbeitet.

 

WAS KOSTET DAS FADENLIFTING?

Man muss ab 500 Euro rechnen, abhängig davon wie viele Regionen behandelt und wie viele Fäden verwendet werden.